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Fotosammlung

Inhalt:
Gedenkveranstaltung Follina 2018
I
nternationales Melettagedenken 2018 Bericht   
Einbettung eines unbekannten Soldaten

Völkerverständigung im europäischen Geist
Intern. Melettagedenken in Sarajevo/Bosnien Herzegowina
Överseegedenken 2017
Namenstafeln am SFH Lang
Traditionszug k.u.k. Feldjägerbattailon Nr.9

Traditionsverband „Furchtlos und Treu“
Österreich – Bosnisch & Herzegowinische Gesellschaft
Sowjetische Kriegsgräberanlage Hartberg-Safenau
Gedenkveranstaltung Lang 30.10.2016
Gedenkveranstaltung Follina 8.10.2016
Gegenbesuch Nastro Azzurro
Meletta-Gedenken 2016
Bilder Gedenkgottesdienst Seeschlacht Lissa

150 Jahre Seeschlacht von Lissa

Gedenkveranstaltung Knittelfeld und Obdach  
Generalsanierung SFH Prebensdorf

Große Ehrung für Peter Sixl 21.12.2015
Traditionszug k.u.k. FJgB 9 bei Freunden in Italien  11.10.2015

Gedenkveranstaltung 70 Jahre Kriegsende 24.9.2015
Beisetzung von gefallenen Sowjetsoldaten 18.8.2015
Auf den Pfaden der Sodaten 9.8.2015
Wiedereinweihung u Gedenken SFH Rettenegg
Fahnensegnung k.u.k. FJgB 9
Melettagedenken 5.6.2015 Soldatenfriedhof Lang
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Gedenkveranstaltung Follina 2018

Das Österreichische Schwarze Kreuz - Kriegsgräberfürsorge mit dem Traditionsverband
k.u.k. Feldjägerbataillon Nr. 9 an der Gedenkveranstaltung für die
Gefallenen und die Opfer aller Nationalitäten und aller Kriege aus Anlass

"Hundert Jahre Ende Erster Weltkrieg"
in Follina und
87. Versammlung der Alpini Sektion Vittorio Veneto am S. Boldo-Pass/ltalien

Zusammenkunft, Autoritäten und Gäste
der 87. Versammlung der Alpini Sektion Vittorio Veneto am Sitz der
Alpini Sektion Tovena am S. Boldo Pass



























































































Gottfried MEKIS
Bilder

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Internationales Melettagedenken 2018 in Lang

„Erinnern statt vergessen!“

An die Schlacht um den italienischen Monte Meletta im 1. Weltkrieg vor 102 Jahren, an der unter anderem das Bosnisch-Herzegowinische Infanterieregiment Nr. 2 seitens Österreichs gegen italienische Verbände angetreten war, erinnerte das heurige Meletta-Gedenken auf dem Bosniaken-Friedhof in Lang-Lebring.

Bei diesem vom Österreichischen Schwarzen Kreuz gemeinsam mit der Österreichisch-Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft und dem ÖKB veranstalteten Gedenken nahmen zahlreiche inländische Traditionsverbände wie auch aus Bosnien-Herzegowina und Italien teil.

„Wir sind hier, um uns 102 Jahre später vereint an die Opfer zu erinnern, die in den Bergen über der kleinen Stadt Foza gefallen sind“, erinnerte Fozas Altbürgermeister Carlo LUNARDI an die Tausenden Österreicher, Bosnier und Italiener, die zu einem Teil hier auf dem Friedhof von Lang ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

Und mit einem Blick zurück: „Es gab nichts Schönes in den Schützengäben – nur Schrecken, Grausamkeit und Verwüstungen“. Daraus folgernd sein Wunsch „nach Frieden und Brüderlichkeit und Ablehnung aller Gewalt“.

Ähnlich klang es auch in den übrigen Gedenkreden: „Erinnern statt vergessen!“, so Brigadier Karl PERNITSCH von den Landstreitkräften. „Im Krieg gibt es keine Gewinner“, gab sich der stellvertretende bosnische Verteidigungsminister Sead JUSIC überzeugt. Und: „Heute sind wir alle Gewinner, da wir uns um ein friedliches Miteinander bemühen“.

Dankesworte für die Friedhofspflege durch Teile der Bevölkerung gab es von Bürgermeister Joachim SCHNABEL.

Berührend wirkten die Gebete der Militärgeistlichen Philipp HELM seitens der katholischen Kirche wie auch der islamischen mit Militärimam Nesib HADZIC an der Spitze.

Schwarzes-Kreuz-Landesgeschäftsführer Dieter ALLESCH freute sich über die vielen Gäste,
darunter Verteidigungsminister Stv. von Bosnien und Herzegowina Seat JUSIC,
General Ainacic aus Sarajevo, S.E. Botschafter von Bosnien und Herzegowina in Wien Tomislav LEKO, Militärimam Nesib HADZIC mit weiteren 8 Imamen, Kath. Militärkaplan P. Philipp HELM,

Altbürgermeister Carlo LUNARDI aus Foza, Bürgermeister Mario KOLETT und Altbürgermeister Marcello TOMASI aus Follina,

  NRAbg. Ernst GÖDL in Vertretung von LH Hermann SCHÜTZENHÖFER, Oberrätin Mag. Ulrike HUTSTEINER vom BM. I, Bezirkshauptmann Theobald MÜLLER, Bürgermeister Joachim SCHNABEL mit den Gemeinderäten von Lang,

Dr. Erwin ZÜGNER Generalsekretär Stv. des ÖSK, Präsident Oberst iR. Wolfgang WILDBERGER MBA, Dr. Herwig BRANDSTÄTTER Koordinator für BIH

 Bgdr. Karl Pernitsch in Vertretung des Kdt. des Kdo. Landstreitkräfte, Militärkommandant Bgdr. Mag. Heinz ZÖLLNER,
Kommandant der ausgerückten Truppe Obstlt. Michael SCHMIDT mit der Ehrenformation und die steirische Militärmusik, die mit Chorälen den Festakt bereicherte.

Traditionszug der 9er Jäger mit Kdt. Vzlt iR. Peter BÄRNTHALER,
sowie über die zahlreichen ÖKB-Abordnungen mit Protokollchef Obmann Abg.z.LT aD Karl WIEDNER,

die Vertretung der Polizei Leibnitz, Freiw. Feuerwehr ABI Gottfried Rosenzopf Kdt FF Lang mit Kameraden, Anton BARBIC von der Presse

Kränze wurden am zentralen Mahnmal wie auch an den Gedenksteinen
der bosnischen und italienischen Gefallenen niedergelegt.
             




















































 

Bericht und Bilder
Anton BARBIC
Ergänzungen
Gottfried MEKIS ÖSK

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Einbettung eines unbekannten Soldaten

Bei strahlendem Sonnenschein fand am 5.Juni am Soldatenfriedhof Mattersburg die Beisetzung eines bei Deutsch Minihof im Bezirk Jennersdorf exhumierten unbekannten Soldaten der Deutschen Wehrmacht mit militärischen Ehren statt.

 Kommandant der ausgerückten Truppe war Oberst Wolfgang GRÖBMING, militärisch Höchstanwesender der stellvertretende Militärkommandant Oberst Raimund WRANA.

 Das Einzigartige an dieser Einbettung war die Teilnahme der 7A-Klasse des Bundesgymnasiums Mattersburg, die sich schon seit Monaten in einer von Direktor Mag. Karl PINTER genehmigten und von Professor Mag. Herbert SCHWENTENWEIN geleiteten Projektarbeit in fünf Arbeitsgruppen mit den zeitgeschichtlichen Ereignissen der Jahre 1914 bis 1945 befasst und dabei mit der Landesstelle des ÖSK eng zusammengearbeitet hatte.

 Die Schüler Gabriel WILFING und Ilona WIMMER sprachen am offenen Grab ihre persönlichen Gefühle zum Tod des in den letzten Kriegstagen des Jahres 1945 gefallenen Soldaten aus, der mit seinen festgestellten 17 ½ Jahren in etwa gleich alt war wie die Schüler und Schülerinnen der 7A.

 Nach den Worten der Geistlichkeit betteten zwei Schüler die Gebeine des Gefallenen zur letzten Ruhe.

 Zweiter Landtagspräsident Ing. Rudolf STROMMER appellierte in seiner Gedenkansprache vor allem an die Jugend, durch aktive Teilnahme an den demokratischen Prozessen mitzuwirken, dass so ein Krieg, der Millionen Unschuldigen das Leben kostete, nicht mehr passieren kann.

 Der Landtagspräsident und Oberst WRANA legten danach am offenen Grab einen Kranz nieder.

Die Militärmusik Burgenland unter Oberst Hans MIERTL spielte dabei das Lied vom guten Kameraden.

 Im Anschluss an diese Zeremonie präsentierten die Arbeitsgruppen der Schüler und Schülerinnen der 7A-Klasse im vollen Festsaal des BG/BRG Mattersburg das Ergebnis ihrer Arbeiten und ernteten vollen Applaus der Anwesenden.










Beisetzung Unbek. Soldat durch Schüler BG Mattersburg



Schüler 7A-Klasse des Bundesgymnasiums Mattersburg



OSR LANG und Schüler

Oberst i.R. Wolfgang J.F. WILDBERGER MSD
Landesgeschäftsführer Burgenland
Juni 2018

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Völkerverständigung im europäischen Geist!
Arbeitseinsatz für den Frieden!

Der ÖKB Landesverband Steiermark tritt, wie in seinen Statuten verankert, unter anderem für die Erhaltung des Friedens in Europa und der Welt, für Völkerverständigung im europäischen Geist, für die Förderung des Heimatbewusstseins, für Ordnung und Sicherheit, für eine wirksame Landesverteidigung und für eine umfassende Sicherheitspolitik ein.

Nach dem millionenfachen Sterben in den Weltkriegen haben sich das Schwarze Kreuz (ÖSK) und der ÖKB zur Aufgabe gemacht, den Opfern von Krieg und Gewalt ein Grab zu geben, einen Ort der Trauer, des Erinnerns und Gedenkens.

Soldatengräber und Gedenkstätten machen uns bewusst welche Geschichte uns geprägt hat, und sie lassen uns die Herausforderung der Zukunft klarer erkennen.

Das Gesicht des Krieges hat sich über die Jahrhunderte verändert, die Kriegsmotive sind die gleichen geblieben.

Eine gemeinsam verbindliche Erinnerungskultur von Ländern gibt es leider nicht. Wahrnehmung, Bewertung von historischen Ereignissen sind stets national geprägt. Die hoch komplexe Entstehungsgeschichte des Ersten Weltkrieges lässt keine einfachen Antworten zu.

Daher bleibt die individuelle Wahrnehmung eher unterschiedlich. Dennoch können über die Auseinandersetzungen im Ersten Weltkrieg gemeinsame Lehren gezogen werden nämlich, dass Krieg immer Leid und Trauer verursacht. Die aktuellen Gedenkjahre sind also als Chance zu verstehen, sich diesen globalen Ereignissen gemeinsam anzunähern.

Die Landesgeschäftsstelle Steiermark des Österreichischen Schwarzen Kreuzes (ÖSK) pflegt im Rahmen der Erhaltung österreichischer Kriegsgräber und Gedenkstätten des 1. Weltkrieges seit 30 Jahren eine enge freundschaftliche Beziehung zum Museumsverein „Associazione Musei All`Aperto Monte Grappa 1915/1918“.

Sie entsendete zum nunmehr 5. Mal (1.- 8. Juli.2017) ein von Vzlt. i. R. Franz Hofer geleitetes Arbeitsteam, welchem freiwillige Helfer des ÖKB Stmk angehören in das Einsatzgebiet des Monte Grappa.

Dessen Hauptauftrag war im heurigen Jahr, auf dem Lehrpfad entlang der damaligen italienischen Verteidigungslinie des 1.WK zwei vom ÖKB-Landesverband Steiermark finanzierte Gedenktafeln aufzustellen.

Der vollständige Bericht
bitte hier anklicken:            Monte Grappa Gedenktafeln 2017 Bericht.pdf

















Peter TRIPP

 

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4-Tages Fahrt zum Intern. Melettagedenken in
Sarajevo/Bosnien Herzegowina

In der Zeit vom Mittwoch, 31.Mai bis Samstag,03. Juni 2017 wurde vom Österreichischen
Schwarzen Kreuz- Kriegsgräberfürsorge, Landesgeschäftssfelle Stelermärk, weiters von der
Österreichisch- Bosnisch und Herzegowinischen Gesellschaft sowie vom Traditionsverband
k.u.k. Feldjägerbataillön Nr. 9 eine Gemeinschaftsreise nach Sarajevo durchgeführt

Hier einige Bilder von einem wunderschönen Land und lieben Leuten, dass aber noch sehr unter den Kriegsfolgen der Jahre 1991 bis 1995 leidet.































































































































 

Bilder: Gottfried MEKIS

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Översee-Gedenken 2017 in Graz

Am 5. Februar wurde beim Grazer Württemberg-Denkmal der Gefallenen und Verwundeten aller beteiligten
Kriegsparteien am deutsch-dänischen Krieg im Jahr 1864 gedacht.

 Das steirischen Infanterieregiment Nr. 27 hat bei diesem Gefecht heldenhaft gekämpft und kampfentscheidend dazu beigetragen, dass die dänischen Streitkräfte Schleswig-Holstein verlassen mussten.

Die Festansprache hielt Generalmajor Mag. Heinrich Winkelmayer, der in seiner Rede auf die Bedeutung und Sinnhaftigkeit derartiger Gedenkveranstaltungen auch in der heutigen Zeit eingegangen ist.

Delegationen steirischer Traditionsvereine und sächsischer Traditionsregimenter, die den weiten Weg nach Graz nicht scheuten, verliehen der Veranstaltung einen sehr würdigen Rahmen.

Die Zeremonie endete mit dem Abspielen des Liedes "Der gute Kamerad" und der Kranzniederlegung.

Bilder: G. Mekis ÖSK
Quelle Text: ÖSK Zeitung 1/2016




















Gottfried MEKIS
ÖSK

 

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Namenstafeln am Soldatenfriedhof Lang

Arbeit für den Frieden, so lautet der Zeitungsartikel von "Die Woche" im Interview mit Bürgermeister Joachim SCHNABEL und dem Landesgeschäftsführer der Steiermark Dieter ALLESCH
am Soldatenfriedhof Lang wo 8 neue Namenstafeln installiert wurden.

 

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Traditionsverband „Furchtlos und Treu“

Am 12.12.2016 fand in den Räumlichkeiten in der Gablenz-Kaserne die ordentliche Generalversammlung des Traditionsverbandes  „Furchtlos und Treu“ statt.

Der Obmann Oberst Wolfgang Wildberger referierte über die Tätigkeiten des Traditionsverbandes im abgelaufenen Vereinsjahr.

Bei all diesen kameradschaftlichen Treffen mit anderen Traditionsverbänden und Militärabordnungen im In- und Ausland stehen die friedens- und freundschaftserhaltenen Gespräche, sowie Totengedenken an den Mahnmahlen im Vordergrund.

Der Kassabericht von Vzlt. i.R. Peter Bärnthaler war bestens vorgetragen und der Kassastand sehr zufriedenstellend.

Die Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden einstimmig gewählt:

Obmann: Oberst Peter Pergler

Obmann Stv: Lt. Stephan Deuretzbacher

Obmann Stv. Oberst i.R. Wolfgang Wildberger MSD

Schriftführer: Olt. Hans Radl

Schriftführer Vzlt. Paul Del Medico

Kassier: Olt. Martin Hofbauer

Der neu gewählte Obmann Oberst Pergler bedankte sich für seine Wahl und für das Vertrauen.

Dem scheidenden Obmann Wildberger und den nicht mehr im Vorstand verbliebenen Kameraden dankte der Neu gewählte Obmann für die geleisteten Arbeiten und das kollegiale Verhalten.

Besonders bedankte sich der scheidende Obmann Oberst Wolfgang Wildberger bei Verbandskommandanten k.u.k. FjB Nr. 9 Herrn Vzlt. i.R. Peter Bärnthaler, für die gute Kassaführung und seinen Leistungen bei der Organisation vieler Veranstaltungen und Reisen.

 

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Österreich – Bosnisch & Herzegowinische Gesellschaft

Die Österreich – Bosnisch & Herzegowinische Gesellschaft hielt am 12.12.2016 in den Räumlichkeiten in der Gablenz-Kaserne die ordentliche Generalversammlung ab.

Der Präsident Oberst Wolfgang Wildberger berichtete über die zahlreichen Teilnahmen an Veranstaltungen im In – und Ausland zum Wohle der Völkerverständigung und friedenserhaltenen Maßnahmen, sowie der Totengedenken an den Mahnmahlen.

Als einer der Höhepunkte im Vereinsjahr war das 100-jährige Melettagedenken in Italien und der Gegenbesuch in der Steiermark des Traditionsverband Nastro Azzurro in Knittelfeld und Obdach.

Die Verleihung des Ehrenpreises für Völkerverständigung und Friedensarbeit am 23.11.2016 im Alois-Mock-Saal im Bundesministerium für Europa, Integration und Äußeres, war ein weiterer sehr erfreulicher Höhepunkt.

Einen besonderen Dank wurde an Verbandskommandanten k.u.k. FjB Nr. 9 Herrn Vzlt. i.R. Peter Bärnthaler für seine großartigen Leistungen für die bestens organsierten Reisen und vieler weiterer Tätigkeiten, ausgesprochen.

Der Kassabericht wurde sehr präzise vom Kassaverwalter vorgetragen und fand wohlwollende Anerkennung.

Die Entlastung des Kassiers und des gesamten Vorstandes wurde einstimmig angenommen.

Bei der Neuwahl des Vorstandes wurden einstimmig gewählt:

Präsident: Oberst i.R. Wolfgang Wildberger MSD

Präsident Stv.: Dr. Herwig Brandstätter

Präsident Stv.: Oberst a.D. Ing. Manfred Urregg

SchriftführerIn: Mag. Rosalinde Brenner

Schriftführer Stv.: Vzlt. Paul Del Medico

Kassaverwalter: Mag. DDr. Christian Brenner

Der wiedergewählte Präsident Oberst Wildberger bedankte sich für seine Wiederwahl und für das Vertrauen.

Besonders verdiente Kameraden wurden von den anwesenden Traditionsverbänden mit Auszeichnungen geehrt.

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Im Anschluss an diese beiden Generalversammlungen lud der
Traditionszug k.u.k. Feldjägerbattailon Nr.9 
zur traditionellen Adventfeier ein.

Der Verbandskommandanten k.u.k. FjB Nr. 9 Herrn Vzlt. i.R. Peter Bärnthaler konnte bei seiner Begrüßung eine große Anzahl an Kameradinnen und Kameraden von den Traditionsverbänden aus dem In- und Ausland begrüßen.

Nach einem gemeinsamen bestens mundenden Essen erfolgte ein Jahresrückblick über das sehr erfolgreiche Vereinsjahr.

In diesem Jahr war der Traditionsverband k.u.k. Feldjägerbattailon Nr. 9 bei 98 Veranstaltungen im In- und Ausland ein sehr gesehener Gast.

Die Adventfeier gestaltete Militärpfarrer ADir. Manfred Wallgram mit einem besinnlichen Gedicht.

Musikalisch wurde diese Feier von einem Bläserquartett des Militärkommandos Steiermark umrahmt.

 







































Bilder: G. Mekis

Gottfried Mekis

 

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Sowjetische Kriegsgräberanlage Hartberg - Safenau

Am 10. Oktober 2016 wurde der neu gestaltete Sowjetische Soldatenfriedhof in Hartberg – Safenau eingeweiht.

 Bei dieser würdevollen Beisetzungszeremonie konnten als Ehrengäste begrüßt werden.

Botschafter der Russischen Föderation in Österreich

DMITRIJ E. LJUBINSKIJ

Stellvertretender Verteidigungsattaché Oberstleutnant WLADIMIR JAKUSCH

Herrn Botschaftsrat OLEG MARKOV Leiter der Kulturabteilung

Herr Direktor des Russischen Kulturinstitutes Wien YURY ZAYTSEV

Botschafter der Ukraine Dr. OLEXANDER SCHERBA

Verteidigungsattaché bei der Botschaft der Ukraine

Oberstleutnant i. G. ANDRIY TKACHUK

In Vertretung des Botschafters der Republik Belarus Botschaftsrat

MMag. ANDREI SHUPLYAK mit den Lehrerinnen aus Minsk

Der Vertreter der Russisch Orthodoxen Kirche

Priester VYACHESLAV SHIBANOV

In Vertretung des Herrn Militärkommandanten Stmk

OBERST G. SCHWEIGER, Präsident der OG

Vizebürgermeister von Hartberg JOSEF FINK

ÖSK LGF Burgenland Obst i.R. WOLFGANG WILDBERGER

ÖSK LDF Steiermark Obst i.R. Dieter ALLESCH

ÖKB BO Josef Zingl und die Obmänner, Fahnen und Abordnungen der OV des Bezirkes Hartberg

Die Vertreter der Presse

Historischer Überblick:

Gegen Kriegsende im Mai 1945 wurde dieser Friedhof von der Roten Armee angelegt.

Auf der gegenüberliegenden Seite des Friedhofes war das Lager für die verbleibende Truppe der Roten Armee bis Ende August 1945.

Aufgrund der lang andauernden Kampfhandlungen im Wechselgebiet mit mehrmaligem Wechsel der Front konnten die Gefallenen nicht sofort beerdigt werden und blieben im Kampffeld liegen.

Nach Beendigung der Kampfhandlungen in den einzelnen Abschnitten wurden die Gefallenen größtenteils durch die Rote Armee, aber auch durch die einheimische Bevölkerung notdürftig in Feldgräbern beerdigt.

In den Archivunterlagen der Roten Armee über die Verluste sind die ersten Gefallenen am 3. April 1945 und die letzten Gefallenen am 8. Mai 1945 verzeichnet.

Davon sind im Kampf gefallen 836 Soldaten, an Verwundung gestorben 124 Soldaten und 225 Soldaten als vermisst  aufgezeichnet.

Umbettungen aus den Frontabschnitten des Wechselgebietes in diese Kriegsgräberanlage wurden bis Ende August 1945 durch Einheiten der Roten Armee unter Rekrutierung von Zivilpersonen durchgeführt.

Zubettungen von gefallenen Soldaten der Roten Armee aus Feldgräbern erfolgen bis zum heutigen Tag.

Eine Neugestaltung dieser Kriegsgräberanlage erfolgte im Jahr 1991.

 




































































Gottfried MEKIS


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Gedenkveranstaltung für die Opfer der Weltkriege

Am Sonntag dem 30.Oktober 2016 fand auf dem Soldatenfriedhof in Lang die Gedenkveranstaltung für die Opfer der Weltkriege mit Segnung der renovierten Friedhofsanlage und der neu errichteten Namenstafeln statt.

Auf diesem Soldatenfriedhof sind 1670 gefallene Soldaten bestattet.

 weiterer Text folgt.





























































Alle Bilder
Gottfried MEKIS
ÖSK Stmk

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Gedenkfeier aller Gefallenen am Soldatenfriedhof
Follina / Italien
Beisetzung eines gefallenen Soldaten

Am Sonntag dem 8. Oktober 2016 fand unter großer Beteiligung vieler Traditionsverbände aus Italien, Ungarn, Deutschland und Österreich eine Gedenkveranstaltung aller Gefallener am Soldatenfriedhof Follina mit einer Beisetzung eines gefallenen Soldaten statt.

Viele hochrangige Ehrengäste aus der Politik, dem öffentlichen Leben und den Traditionsverbänden konnten vom Präsidenten des Komitees, Marcello TOMASI begrüßt werden.

Alle Ehrengäste waren sich in ihren Ansprachen einig, dass der jetzige Frieden gesichert und erhalten werden muss und gedachten der fürchterlichen Kriege, die hier geführt wurden.

Einen großen Dank dem K.U.K. FELDJÄGERBATAILLON 9 (FJGB9) mit ihrem Verbandskommandant Oberstleutnant iT Vzlt iR Peter BÄRNTHALLER der die gesamte Organisation der Österreichischen Delagation organisiert und geleitet hat.

Die Festansprache seitens der Österreichischen Delagation hielt Oberst i.R. Dieter ALLSCH.

Ein Soldatenfriedhof ist ein Ort an dem uns die Vergangenheit einholt,
- ein Ort an dem wir sehr nachdenklich werden
- viele Gedanken gehen uns im Zusammenhang mit den schrecklichen  
  
kriegerischen Ereignissen der Vergangenheit durch den Kopf!

Buongiorno egregi signore e signori, Signor sindaco, Signor Presidente, egregi parrochi, rappresentanti militari e autoritari, sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kameraden!

Einige Gedanken zur heutigen Zeremonie:

Je besser sich Nachbarn kennenlernen, je besser sich Nachbarn verstehen, je befreundeter sie sind, desto weniger besteht die Gefahr, dass Aggressionen aufkommen, es zum Streit kommt, ja, dass man gewalttätig aufeinander losgeht beziehungsweise sich bekriegt.

Gott sei Dank, heute ist es so, dass die Nachbarn Italien und Österreich sich durch die Errungenschaften und Möglichkeiten unserer Zeit sehr nahegekommen sind, sich gut kennen und schätzen lernen konnten und so zu guten Freunden wurden!

Verbündete gute Freunde führen keinen Krieg gegeneinander!

Wir die heutige Generation kann sich glücklich preisen, dass wir in einer Zeit leben dürfen, in der die Gegner von einst zu Freunden von heute wurden und wir seit vielen Jahren mit unseren Nachbarn in Frieden leben.

Wenn wir hier heute in diese wunderschöne, friedliche Landschaft blicken, ist es nur schwer vorstellbar, dass unsere Vorfahren hier vor nicht allzu langer Zeit blutig gegeneinander gekämpft und sich gegenseitig großes Leid zugefügt haben.

Wie in den vergangenen Jahren so haben wir uns auch heuer wieder hier auf diesem so würdig gestalteten Soldatenfriedhof versammelt, um der Gefallenen beider Seiten zu gedenken, diesmal aber auch, um einem in dieser Region im Zweiten Weltkrieg aus Österreich stammenden gefallenen Soldaten die letzte Ehre zu erweisen.

Rudolf RANSMAIER wird heute seine letzte Ruhestätte in diesem so schön gestalteten Grabmal finden und seine Seele hoffentlich endgültig zur Ruhe kommen können.

An dieser Stelle ist es mir auch wieder ein besonderes Anliegen, allen Persönlichkeiten, die für die Errichtung dieser Kriegsgräberanlage verantwortlich waren und jetzt für die Pflege und Erhaltung sorgen, ganz besonders herzlich zu danken.

An der Spitze möchte ich meinem lieben Freund, dem Präsidenten des Komitees, Marcello TOMASI meine ganz besondere Anerkennung für sein Engagement aussprechen.

Neben dem Gedenken an die Gefallenen ist es aber auch sehr wichtig an das, was damals geschehen ist, damals geschehen konnte, wachgehalten werden. Die unzähligen Toten müssen uns mahnen, ihr Tod darf nicht umsonst gewesen sein.

Nicht zuletzt sollte uns und auch unseren Politikern immer wieder bewusstwerden, dass man Streit, Zwietracht und Aggressionen unbedingt vermeiden sollte und sich mit allen Kräften für ein friedvolles Zusammenleben einsetzen muss.

Für ein Leben in Frieden und Freiheit muss die Bevölkerung natürlich auch bereit sein, Opfer zu erbringen, denn es ist bei Gott nicht selbstverständlich, im Frieden leben zu können!

Die Bilder von den aktuellen blutigen Kriegsschauplätzen zeigen uns dies täglich in dramatischer Weise.

Und so verneigen wir uns ehrfurchtsvoll vor den gefallenen Soldaten beider Seiten, ganz besonders auch vor dem Gefallenen, der heute hier seine letzte würdige Ruhestätte gefunden hat.

Wir gedenken ihrer heldenhaften Leistungen und ihres erlittenen großen Leides und versprechen, ihre Mahnung zum Frieden ernst zu nehmen und sie niemals zu vergessen!

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer
Steiermark

Bilder von der Gedenkfeier in Follina:






























































Alle Bilder
Gottfried MEKIS
ÖSK Steiermark

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Traditionsverband Nastro Azzurro auf
Gegenbesuch in der Steiermark

In Italien werden die Gedenkveranstaltungen zur Erinnerung an die Gefallenen aller an den beiden Weltkriegen beteiligten Nationen in besonders würdiger Weise begangen. Eigene, aber auch k.u.k. Soldatenfriedhöfe werden bestens gepflegt, die so als Mahnmale zur Erinnerung an die vergangenen schrecklichen Kriege wirken sollen, um Derartiges in Europa zukünftig zu verhindern.

Das ÖSK mit Abordnungen des ÖKB und des Traditionsvereines der 9er-Jäger wird regelmäßig und oftmals jährlich zu würdigen Gedenkveranstaltungen nach Italien eingeladen.

So war es auch im vergangenen Jahr, in dem das ÖSK unter anderem aus Anlass „100 Jahre Kriegseintritt Italiens“ vom „Istituto Nastro Azzurro“ zu einer großen Gedenkveranstaltung nach Asiago eingeladen worden ist.

Für die ÖSK Landesgeschäftsstelle Steiermark war es ein besonderes Anliegen, die Gegeneinladung im heurigen Jahr am 11. und 12. Juni in die Steiermark besonders feierlich zu gestalten!

Das „Istituto Nastro Azzurro“ und das Österreichische Schwarze Kreuz sind zwei Institutionen, denen das Erinnern, damit nicht vergessen wird, was vor allem im letzten Jahrhundert in den beiden Weltkriegen in Europa geschehen konnte, am Herzen liegt!

Vor zwei Jahren haben diese beiden Institutionen beschlossen, jährlich eine gemeinsame Gedenkveranstaltung durchzuführen. Die erste fand 2014 am Monte Grappa statt, im vorigen Jahr nahm eine starke Abordnung des steirischen ÖSK unterstützt von der Marktmusikkapelle von Obdach an der zweiten Veranstaltung in Asiago teil.

Für 2016 wurde damals beschlossen, die nächste gemeinsame Gedenkzeremonie in der Steiermark zu veranstalten.

Knittelfeld mit seinem großen Soldatenfriedhof und Obdach mit seiner Musikkapelle, deren Mitglieder bei ihrem Einsatz in Asiago viele Freundschaften, vor allem mit der großartigen Musik von Nastro Azzurro geschlossen hatten, haben sich als Austragungsorte für dieses neuerliche Zusammentreffen daher besonders angeboten.

Nach dem ersten Empfang der Gäste aus Italien in Obdach stand am Nachmittag des 11.6. eine große würdige Gedenkveranstaltung am Soldatenfriedhof Knittelfeld auf dem Programm. Das Gedenken an die 3.100 dort bestatteten Soldaten, darunter viele im Ersten Weltkrieg im Lager Knittelfeld verstorbene italienische Kriegsgefangene, stand bei dieser Zeremonie im Mittelpunkt.

Überraschend groß war die Zahl der aus Italien zu dieser Veranstaltung angereisten Gäste, insgesamt waren es einschließlich des Musikkorps des hochrangigen italienischen Traditionsvereins Nastro Azzurro rund 150 Damen und Herren.

Die vielen Fahnen und Abordnungen des ÖKB aus dem Bezirk Murtal, an der Spitze Vizepräsident BezObmann DI Helfried Bretterebner und BezKommandant Vzlt Peter Pripfl, haben der Gedenkveranstaltung am Soldatenfriedhof, an der insgesamt ca. 300 Menschen teilgenommen haben, einen sehr würdigen Rahmen gegeben.

Eine besondere Auszeichnung für diese österreichisch-italienische Zeremonie war die Anwesenheit höchster Würdenträger aus dem Aus- und Inland, unter anderen der kommandierende General für Oberitalien Gianfranco Rossi, der Präsident von Nastro Azzurro aus Rom General i.R. Carlo Maria Magnani, von österreichischer Seite Vizebürgermeister Mag. Guido Zeilinger, der Präsident des ÖSK ÖkRat Peter Rieser und der Landesgeschäftsführer des ÖSK Steiermark Oberst i.R. Dieter Allesch.

In allen Ansprachen wurde auf den Sinn und die Bedeutung dieser gemeinsamen Veranstaltungen hingewiesen und unter anderem vermerkt, dass sie zwei Zielsetzungen verfolgen – einen ernsten Teil und einen heiteren Teil, in dem die Freundschaft und Verbundenheit zwischen Österreich und Italien vertieft werden sollen, damit das Leid, das wir uns im vorigen Jahrhundert gegenseitig zugefügt haben, in Freundschaft und friedliche Partnerschaft für alle Zukunft umgewandelt werden kann.

Der ernsthafte Teil soll daran erinnern, dass das friedliche Zusammenleben der europäischen Völker lange, lange Zeit nicht möglich, nicht gewährleistet war und dass man heute sehr dankbar dafür sein muss, dass die Menschen, zumindest in unserer Region, in Frieden leben dürfen.

Nach der Heldenehrung waren die Gäste vom Bürgermeister zu einem Empfang im Volkshaus geladen. Am Abend stand der musikalisch/kameradschaftliche Höhepunkt dieses Treffens im Veranstaltungssaal von Obdach am Programm. Die beiden Musikkapellen,  von den begeisterten Zuhörern angeheizt, haben versucht, sich gegenseitig zu überbieten. Bei Speis und Trank wurden so die im Vorjahr geschlossenen Freundschaften sehr fröhlich vertieft.

Der Festakt am Sonntag begann mit einem von italienischen Klängen begleiteten Anmarsch zur Kirche unter dem Kommando von Ortsverbands-Obmann Vzlt Viktor Kern. In der überfüllten Kirche zelebrierte Ortspfarrer Mag. Claudiu Budãu zum Staunen aller die gesamte Heilige Messe zweisprachig.

Nach der Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal fand am Hauptplatz der Festakt statt. Nach mehreren Ansprachen, in denen nochmals die Wichtigkeit dieser Veranstaltungen im Sinne der Völkerverständigung und als Beitrag für den Frieden hervorgehoben wurde, wurden Auszeichnungen an Personen, die sich für das Zustandekommen dieser so freundschaftlichen Beziehungen zwischen Oberitalien und der Steiermark/Zirbenland verdient gemacht haben, verliehen. Der ehemalige „Zirbl“ Franz Karner wurde dabei für seine diesbezüglichen Verdienste besonders geehrt.

Der Bürgermeister von Obdach Peter Bacher bedankte sich in seiner abschließenden Ansprache ganz herzlich für den so zahlreichen Gegenbesuch und brachte seine Freude über die erfolgte und weitere geplante Intensivierung dieser Kontakte zum Ausdruck.

Den würdigen Abschluss des diesjährigen Treffens bildete der Bürgermeister-Empfang mit Mittagessen im Gasthof Grillitsch, bei dem sich die italienischen Gäste wie auch schon in ihren Reden zuvor überschwänglich für die erfahrene außergewöhnliche Gastfreundschaft bedankten.

Bilder zu diesem Bericht bitte weiter zu Bericht Gedenkveranstaltung Knittelfeld und Obdach  

Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftführer

 

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Meletta-Gedenken 2016

Genau vor 100 Jahren, am 7. Juni 1916, gelang es dem k.u.k. bosnisch-herzegowinischen Infanterie-Regiment Nr. 2, unterstützt von einem Bataillon des steirischen k.u.k. Infanterie-Regiments Nr.27 „König der Belgier“, den zäh von einer italienischen Übermacht verteidigten Monte Meletta-Fior auf der Hochebene der Sieben Gemeinden einzunehmen. Vier Offiziere, zwei Offiziersanwärter und 202 tapfer kämpfende Bosniaken aus dem Ergänzungsbezirk Banja Luka mussten dabei ihr Leben lassen. Noch weit mehr Gefallene gab es bei den ebenso tapfer ringenden Italienern.

Dieser Tag, der 7. Juni wurde fortan zum Gedenktag für dieses Regiment, das bis zum Ende des 1. Weltkrieges das meistausgezeichnete der gesamten Alten Armee wurde.

 

Auf Einladung der Landesgeschäftsstelle Steiermark des ÖSK gemeinsam mit der Österreichisch – Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft, dem Traditionsverband „Furchtlos und Treu“ und dem Traditionsverband der Neuner-Jäger begab sich daher  von 3. bis 5. Juni eine stattliche Zahl von Teilnehmern, hauptsächlich aus der Steiermark, per Autobus in das ehemalige Kampfgebiet.

Die Organisation hatte diesmal der „Verein der Geschichte von Foza“, unterstützt von der Gemeinde Foza und der Gruppe der Alpini-Veteranen von dort übernommen. Federführend war Altbürgermeister Carlo Lunardi.

Von italienischer Seite waren unter anderen der Bürgermeister von Foza, eine Ehrenformation der italienischen Armee, zahlreiche Veteranenverbände, vor allem Alpini, aber auch viele zivile Zuschauer erschienen.

Beeindruckend war aber die große Teilnehmerzahl aus Bosnien-Herzegowina, die zum einen aus Sarajevo und zum anderen aus Bihać angereist war. Namentlich erwähnt seien hier General a.D. Dr. Nedzad Ajnadzić, Minister Adil Osmanović  und General a.D. Hamid Bahto.

 

Die Zeremonie in der Malga Slapeur, von wo aus seinerzeit die Bosniaken den Berggipfel gestürmt hatten, begann mit der Begrüßung durch den Bürgermeister von Foza. Danach sprachen Vertreter der drei Nationen Grußworte. Für Österreich ergriff Oberst i.R. Wolfgang Wildberger als Präsident der „Österreichisch – Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft“ das Wort. „Im Bewusstsein der über 200 Gefallenen des Regiments und der noch um einiges größeren Zahl an Toten innerhalb der sich zäh verteidigenden Soldaten der königlich italienischen Armee wollen wir wahrlich nicht von einer ‚Meletta-Feier’ sprechen. Es gibt da nichts zu feiern! Wir reden lieber vom ‚Meletta-Gedenken“, führte er unter anderem aus. 

Danach sprachen ein katholischer Pfarrer aus Italien, der protestantische Militär-Geistliche Manfred Wallgram für die österreichische Seite und ein Militär-Imam aus Bosnien Worte des Gedenkens. Beeindruckt waren auch alle Teilnehmer, als der Vizepräsident der „Österreichisch – Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft“ und Kurator des ÖSK Steiermark, Dr.Herwig Brandstetter, an die Gemeinde Foza eine Friedensfahne überreichte.

Es folgten die Kranzniederlegungen beim Meletta-Denkmal, begleitet vom Lied vom Guten Kameraden und dem Ai Caduti, vorgetragen von der Musikkapelle aus Foza.

Die offizielle Veranstaltung endete mit dem „Radetzky-Marsch. Danach gab es ein Picknick, dargeboten von den Neuner-Jägern unter ihrem Kommandanten Vzlt. Peter Bärnthaler sowie von den örtlichen Alpini-Verbänden.

Auch die Forno-Kapelle wurde besucht

Am nächsten Tag stand der Besuch der Kapelle am ehemaligen Soldatenfriedhof des k.u.k. Infanterie-Regiments Nr.27 „König der Belgier“ am Fuß des Monte Forno am Programm. Die schwierige Anfahrt mit geländegängigen Fahrzeugen wurde echt kameradschaftlich von Bürgern aus Foza bewerkstelligt. Eine kurze, aber beeindruckende Zeremonie wurde bei der so genannten Forno-Kapelle abgehalten. Treffende Wort dazu fand der Landesgeschäftsführer des ÖSK Steiermark, Oberst i.R. Dieter Allesch. Nachdem das Wetter bis dahin wider Erwarten ausgehalten hatte, erwischte dann doch am Ende ein Regenschauer die Teilnehmer.

Nach Erreichen des Autobusses wurde dann die Heimreise angetreten. Für die wiederum erfolgreiche und beeindruckende Reise gebührt vor allem dem Reiseleiter Peter Bärnthaler Lob und Dank.

 

 

























   Kurator Oberst i.R. Wolfgang WILDBERGER

 

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Gedenkgottesdienst Seeschlacht von Lissa

    

Am Sonntag dem 17. Juli 2016 wurde in der Garnisonskirche in Graz der Gedenkgottesdienst 150 Jahre Seeschlacht von Lissa gefeiert.

Der würdevoll gestaltete Gedenkgottesdienst wurde von Militärkurat Mag. Sascha Kaspar und Prior Fr. Paulus Kohler zelebriert.

Zum Gedenkgottesdienst kamen zahlreiche Abordnungen verschiedener Traditionsverbände mit ihren schmucken Uniformen und Fahnen.

Zu dieser Gedenkfeier kamen viele Ehrengäste um hier nur einige zu nennen wie Herrn Gemeinderat Peter Stöckler in Vertretung von Bürgermeister Siegfried Nagel, Honorarkonsule Dr. Nikolaus Hermann für Kroatien u. HR Dr. Jörg Hofreiter für Bosnien, ÖKB Präsident Karl Petrovitz, Polizei General Walter Fallmann.

Die Festmesse wurde vom  Seemannschor „Admiral Tegetthoff“ unter der Leitung von HR Dr. Helmut Westermayer mit sehr eindrucksvollen Liedern mitgestaltet.

Den Impulsvortrag über die Seeschlacht von Lissa wurde von ..... Text folgt vorgetragen.

Link zum Impulsvortrag:  folgt

Link Lazarus-Union:  lazarus-union


























































Bilder: G. MEKIS

Gottfried MEKIS
Schwarzes Kreuz

 

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150 Jahre Seeschlacht von Lissa
 Eindrücke von der Gedenkreise

Der 20. Juli 1866 – ein besonderes militärhistorisches Datum in Österreichs bewegter Kriegsgeschichte! Heuer am 20. Juli jährt sich diese in die Geschichte eingegangene Seeschlacht zum 150. Mal.

Die Seeschlacht vor der Insel Lissa (heute Vis) war ein militärhistorisches Ereignis von besonderer Bedeutung!

Von besonderer Bedeutung für Österreich, weil dabei die k.u.k. Kriegsmarine einen großen, beachtenswerten Sieg über die stark überlegene Flotte Italiens errungen hat!

Für die Steiermark war und ist sie deshalb bemerkenswert, weil die große schlachtentscheidende Persönlichkeit, der Flottenkommandant Admiral Wilhelm von Tegetthoff, ein in Marburg (damals Steiermark) geborener und in Graz beerdigter Steirer war!

Auch für die ÖSK Landesgeschäftsstelle Steiermark (LGSt Stmk) hat dieses Ereignis einen besonderen Stellenwert: Sie ist in Zusammenarbeit mit der ÖSK LGSt Wien/Niederösterreich für die Betreuung und Erhaltung des Mahnmales und der Kriegsgräberanlage auf der Halbinsel Pirovo auf Vis zuständig!

Wie schon seit langer Zeit wurde auch dieses Mal wieder zu diesem besonderen Jubiläum eine militärhistorische Gedenkreise auf die Insel Vis ausgeschrieben.

Unter der Führung der LGSt Stmk wurde mit allen Kräften versucht, eine würdige Veranstaltung zu organisieren und viele Teilnehmer zu mobilisieren. Unerwartet viele kleinere, aber auch größere Probleme waren - ob im Verteidigungsministerium in Zagreb, im Bürgermeisteramt in Vis oder bei der Marineführung - zu lösen.

Erfreulich war in diesem Zusammenhang die konstruktive Zusammenarbeit mit dem Österreichischen Marineverband (ÖMV), an der Spitze Präsident Obst dhmtD aD Baurat h.c. Prof. DI Karl Skrivanek, die dieses Mal dazu geführt hat, dass die Planung und Ausschreibung zur Gedenkreise gemeinsam erfolgen konnte. 

So sind am 26. Mai über 170 interessierte Damen und Herren aus dem Freundeskreis des ÖSK und des ÖMV mit drei Bussen und etlichen Privat-Kfz nach Vis aufgebrochen, um an dieser besonderen Gedenkveranstaltung mitzuwirken bzw. teilzunehmen!

Dank der großartigen Unterstützung in allen wichtigen Bereichen, vor allem bei der kroatischen Kriegsmarine und dem Bürgermeisteramt in Vis durch den Präsidenten der Kroatisch-Österreichischen Gesellschaft in Split Dipl. Iur. Milivoj Roje konnten die eine Zeit lang kaum lösbar scheinenden Probleme gelöst und der geplante Reiseablauf verwirklicht werden.

So ist es erfreulich, dass die Reise im Großen und Ganzen als sehr gelungen bezeichnet werden kann und es viel Lob von den Teilnehmern gegeben hat.

Höhepunkte waren die beiden Gedenkveranstaltungen am 27. Mai beginnend mit der großen Gedenkzeremonie am Friedhof Pirovo. Diese Zeremonie, an der neben den über 170 Teilnehmern aus Österreich auch höchste kroatische Würdenträger aus dem zivilen Bereich und auch aus dem Bereich der Kriegsmarine, an der Spitze der stellvertretende Flottenkommandant Darko Malecic, teilgenommen haben, wurde musikalisch durch stimmungsvolle Lieder des Seemannschores Admiral Tegetthoff und die Stadtkapelle von Vis umrahmt.

Der Präsident des ÖSK LAbg. aD ÖkRat Peter Rieser ging in seiner Gedenkansprache auf die wesentlichsten Punkte und die kampfentscheidende Taktik und Kommandoführung durch Admiral Tegetthoff bei dieser Seeschlacht ein!

Er wies darauf hin, dass die italienische Flotte über wesentlich mehr und bessere Schiffe als die Österreicher verfügte, diesen Vorteil in der Schlacht aber nicht nutzte. Der italienische Flottenkommandant Admiral Carlo Pellion di Persano verfügte über wenig Erfahrung und beging schwerwiegende Fehler beim Einsatz seiner Flotte. Die Niederlage in der  Schlacht von Lissa wurde von den Italienern als Tragödie angesehen, Admiral Persano wurde seines Amtes enthoben und aus dem Marinedienst entlassen.

Tegetthoff hingegen wurde für seinen vorbildlichen Einsatz zum Vizeadmiral befördert und erhielt das Kommandeurskreuz des Militär-Maria-Theresien-Ordens vom Kaiser verliehen. Die österreichische Flotte gewann den Kampf, weil die entscheidenden Befehle ohne Verzögerung gegeben wurden, der Schlachtplan hervorragend ausgearbeitet war und die Mannschaft nicht nur gut ausgebildet war, sondern auch mit hoher Einsatzbereitschaft gekämpft hat. Der wesentlichste Teil des Erfolges wurde allerdings der entschlossenen Vorgangsweise von Tegetthoff zugeschrieben.

Von kroatischer Seite wurde in der Ansprache hervorgehoben, dass von den 7.871 Seeleuten der österreichischen Flotte mehr als 5.000 Mann Dalmatiner waren.

Zur zweiten Gedenkveranstaltung erfolgte die Einschiffung auf ein großes Schiff der kroatischen Kriegsmarine im Hafen von Vis. Auf See, in der Nähe jenes Ortes, an dem die Seeschlacht vor 150 Jahren stattgefunden hat, fand dann eine berührende Gedenkzeremonie statt. Nach dem Abspielen der Hymnen von Österreich, Italien und Kroatien wurde dem Meer zum Lied vom guten Kameraden zum Gedenken an die 612 gefallenen Italiener und die 38 bei dieser Schlacht ums Leben gekommenen Österreicher ein Kranz übergeben.

Nach der Rückkehr in den Hafen von Vis stand den Reiseteilnehmern der restliche Nachmittag bei herrlichem Badewetter zur freien Verfügung.

Am dritten Tag fand eine Inselrundfahrt mit den eigenen Bussen statt, bei der an mehreren Punkten Sehenswürdigkeiten und besonders reizvolle Teile der Insel besichtigt wurden. Der Aufenthalt in der kleinen Stadt Komiža an der Südseite von Vis war hier ein besonderer Höhepunkt. 

Am Sonntag trat die Reisegruppe nach der zweieinhalbstündigen ruhigen Überfahrt mit der Fähre von Vis nach Split reich an Eindrücken die Rückreise in die Heimat an.



Ein Kranz wurde zum Gedenken der toten Kameraden dem Wasser übergeben




Zeitungsbericht über die Gedenkveranstaltung der Seeschlacht


Oberst i.R. Dieter ALLESCH
Landesgeschäftsführer

 

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Gedenkveranstaltungen für die Opfer der Weltkriege
in Knittelfeld und Obdach

 


















































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Generalsanierung des Soldatenfriedhofs Prebensdorf

Im Zuge der 2014 engagiert in Angriff genommenen Dorferneuerung in Prebensdorf wurde auch der Soldatenfriedhof neben der Kirche im Ortszentrum neu gestaltet und am 26. Oktober 2015 wieder eingeweiht.

Der Fußweg zur Kirche wurde neu gepflastert und ein Platz zum Verweilen mit Sitzgelegenheiten geschaffen.

Weiters wurden die Wege zum Friedhof mit  Steinplatten neu verlegt, alte morsche Bäume gefällt und die Außenanlagen mit Blumen und Sträuchern neu bepflanzt.

 Das Aufstellen der 30 neuen Steinkreuze vor den Osterferien war der krönende Abschluss der Generalsanierung des würdigen Soldatenfriedhofes, die Dank der großartigen Mitwirkung und Unterstützung durch den ÖKB OV Pischelsdorf unter Obmann Johann Allmer sehr kostengünstig durchgeführt werden konnte.

 Unter anderem haben die Kameraden alle 30 Originalschilder mühevoll restauriert. Dank für die finanzielle Unterstützung gilt der Gemeinde Ilztal mit Bürgermeister Andreas Nagl, der auch die Triebfelder für die gelungene Dorferneuerung mit der Neugestaltung des Soldatenfriedhofes war.

Namentlich ist dem Kameraden Ludwig Lang aus Prebensdorf besonders zu danken, der die treibende Kraft und der Motor dieser überaus gelungenen Renovierung des Soldatenfriedhofes war.

 Auch die ÖSK-Landesgeschäftsstelle Steiermark hat einen Beitrag geleistet, indem sie vor allem die Finanzierung der neuen Grabkreuze sichergestellt hat.

 Ziel war es, allen auf diesem Friedhof bestatteten Soldaten eine würdige Grabstätte zu erhalten.

 Dieser Soldatenfriedhof soll durch sein gepflegtes Erscheinungsbild als Mahner für den Frieden auch für die zukünftige Generationen wirken.




























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Große Ehrung für Peter SIXL

 Zum Jahrestag „60 Jahre des Abzugs der sowjetischen Truppen aus Österreich – der Weg zur staatlichen Neutralität“ fanden am 23.Oktober 2015 in Baden bei Wien mehrere Gedenkfeiern statt.

 Bei den Feierlichkeiten nahmen neben Vertretern des Österreichischen Nationalrates, der Stadt Baden bei Wien, sowie der Sowjetischen Delegation auch der stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der St.-Andreas-Stiftung und dem Zentrum der nationalen Ehre und Held der Sowjetunion, Kosmonaut, O. Atkov; Professor der Abteilung für Moderne, Zeitgeschichte und Methodik bei MRSU, IG Zhiryakov; Dekan der Graduate School of Television, Lomonossow-Universität Moskau, VT Tretjakow und Erzbischof von Genf und Westeuropa, Michael teil.

 Kurator, Regierungsrat Ing. Peter SIXL wurde für seinen herausragenden Beitrag zur Erstellung des Gedenkbuches „Sowjetische Tote des Zweiten Weltkrieges in Österreich“ (Namens und Grabanlagenverzeichnis) besonders geehrt.

 Die Überreichung der Auszeichnung wurde durch die Österreichisch-Russische Freundschaftsgesellschaft (ORFG) gemeinsam mit Ihrer Partnergesellschaft in Moskau (Gesellschaft für die Freundschaft mit Österreich) durchgeführt.

 Text der Urkunde:

"Glaube und Treue"
St. Andreas der Erste-Called-Stiftung
Peter Sixl
Für seinen großen Beitrag zur Verewigung
der Daten der Sowjetbürger, die in Österreich
während des Zweiten Weltkriegs gestorben sind.
Für seinen unschätzbaren persönlichen Arbeitseinsatz
für die Auffindung von Namen und Grabstätten
der fehlenden
Gefallenen
während der Tragödie
des zwanzigsten Jahrhunderts.

                  Wladimir Jakunin                                                Oleg Artkov
     Vorsitzender des Kuratoriums                               Vorsitzender Verleihungskomitee
   St. Andreas der Erste-Called-Stiftung                               des Internationalen Preises
       und Zentrum der nationalen Ehre                       St Andrew der Erste-Called-Stiftung

  
Ehrenurkunde


neben Erzbischof Michael Peter SIXL mit Gattin Judith
 Fotos: Ekaterina Prokofieva

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Traditionszug k.u.k. FJgB 9 bei Freunden in Italien

Der Traditionszug wurde vom 29. bis 30.August 2015 zur Teilnahme am 100-jährigen Gedenken an die gefallenen Soldaten im 1. Weltkrieg mit Alpini-Treffen nach San Pietro/Valdastico eingeladen.

Die Anreise erfolgte am Samstag, den 29. August. Bereits am Nachmittag fand ein Festakt  an der ehemaligen Grenze  auf der Brücke zwischen Österreich und Italien statt.

Hierbei wurden die Gäste aus der Steiermark, unter ihnen  Verbandskommandant vom Traditionszug k.u.k. FJgB 9 Oberstleutnant i.T. Peter Bärnthaler, Hauptmann i.T. und ÖKB Bez. Obmann Stelv. Franz Lambauer aus Preding und Oberleutnant i.T.und Obmann STV  Siegbert Porotschnik aus Deutschlandsberg, vom Alpini-Präsidenten Slaviero Fiorenzo herzlichst begrüßt und mit Präsenten bedacht.

So erhielt Peter Bärnthaler eine Teilnehmerurkunde, einen Wimpel und zwei Geschichtsbücher aus der Zeit des 1. Weltkrieges.

Die Unterbringung der steirischen Delegation erfolgte im Hotel La Vigneta in Arsiero.

Am Sonntag fanden die Kranzniederlegungen bei den Gedenkstätten vor dem Ortsfriedhof sowie eine heilige Messe in der  Kirche San Pietro statt.

Anschließend marschierten alle Teilnehmer durch den Ort, um in den bereitgestellten Zelten das gemeinsame Mittagessen einzunehmen. Ein anschließendes gemütliches Beisammensein rundete dieses Treffen ab.

An dieser Jubiläumsveranstaltung nahmen über 1000  Menschen, darunter viele Persönlichkeiten (Bürgermeister aus der näheren Umgebung), Alpini-Gruppen mit ihren Standarten, drei Musikapellen sowie mehrere  Alpini-Präsidenten und wir als einzige Gruppe aus der Steiermark (Österreich) teil.

Auch das italienische Fernsehen war mit dabei. Bei den Ansprachen wurde des Leidens der Soldaten und der Zivilbevölkerung, der Sinnlosigkeit des Krieges und der abertausenden gefallenen Soldaten beider  Seiten gedacht. Diese Gedenkfeier vermittelte uns das Gefühl, schon lange Zeit Freunde der Italiener (Alpini Gruppe San Pietro) zu sein.

Abschließend gilt es, den Organisatoren dieses Treffens nochmals herzlichen Dank für die Einladung zur Teilnahme auszusprechen.

Für uns wird dieses Gedenken in San Pietro stets in Erinnerung bleiben.

 

Bild: von links nach rechts 1 Reihe: Lambauer Franz, Bärnthaler Peter., Alpini Präsident SLAVIERO FIORENZO, Porotschnik Siegbert, Agrinz Alfred, Graub Romann, Rösler Fritz.

2 Reihe: Binder Walter, Agrinz Elisabeth.

 

Peter Bärnthaler

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  Gedenkveranstaltung  „70 Jahre Kriegsende“
im Soldatenfriedhof
St. Jakob i. W.

Dieser für das Joglland so schrecklichen Zeit, wurde bei einer Gedenkveranstaltung am Abend des 8. Mai 2015 am Soldatenfriedhof St. Jakob / W. gedacht. Kameraden des ÖKB mit 9 Fahnenabordnungen von St. Jakob und deren Nachbar-Ortsverbänden (Mönichwald, Waldbach, Wenigzell, Rettenegg, Ratten, Strallegg, Miesenbach)  und die FF St. Jakob waren zu dieser Feier mit Fackeln angetreten. Musikalisch wurde dieser Festakt von der Trachtenkapelle St. Jakob unter KapM. Karl Arzberger festlich gestaltet. Obm. Josef Payerhofer konnte Bgm. KR. Anton Doppler, Vz.Bgm. Johann Pfleger, Pfarrer Kons.Rat Peter Riegler, Bgm. ÖKB-Obm. Ing. Herbert Berger Wenigzell, ÖKB-VzPräs. BO August Kargl, ÖKB-Ld. Archivar Obst i.R. Gottfried Maicher, Bez.SF Johann Bergmann, Bez.Int.Ref. Richard Kremnitzer, ÖkR. Obm. Johann Sorger, sowie die Obmänner Anton Krogger - Mönichwald und Wolfgang Eisenhut - Ratten begrüßen. Auch die Bevölkerung folgte der Einladung.

Im Grußwort erinnerte Bgm. KR. Anton Doppler an die Ereignisse dieser schrecklichen Zeit und stellte fest wie viel Leid dieser und die folgenden Kriege seither über die Menschen brachte. Bezirksobmann u. Ehr. Obm. Josef Zingl brachte einen geschichtlichen Rückblick mit den markantesten Geschehnissen in der Region, Lektoren vom ÖKB, FF und Jugend fügten die Schicksale der zivilen Opfer St. Jakobs in den letzten Wochen des II. WK. in den Rückblick ein. Pfarrer Peter Riegler gedachte in den Fürbitten der vielen Opfer der Kriege. Mit dem Läuten der von den „Heimkehrern“ gestifteten Glocke, dem Lied vom guten Kameraden und der Bundeshymne schloss die Gedenkveranstaltung.








Bericht und Fotos: Stefanie Zingl

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Beisetzung von 22 gefallenen Sowjetsoldaten des II. WK

 Am 15. April 2015 fand am sogenannten "Russenfriedhof" in Hartberg-Neusafenau die Beisetzung der sterblichen Überreste von 22 gefallenen Sowjetsoldaten des II. WK aus dem Wechselgebiet im Beisein hoher diplomatischer Gäste statt.


Obst i.R. Dieter ALLESCH - LGF des steirischen Schwarzen Kreuzes - konnte den Botschafter Russlands mit seinem Militärattaché und zwei Offizieren, den Militärattaché der Republik Kasachstan sowie den Militärattaché der Ukraine mit seinen Begleitoffizieren begrüßen. 
Weitere Ehrengäste waren: Hubert LANG als Vertreter des Stmk. Landtages, BH Mag. Max WIESENHOFER als Vertreter der Bezirksbehörde mit Vertretern der Polizei. Von Seiten des ÖBH waren anwesend: Obst. SCHWAIGER, Vzlt. BUCHEGGER vom MilKdo Steiermark, ein Quartett der MilMusik Stmk, sowie zwei Ehrenposten und zwei Kranzträger.

Der ÖKB StdtV Hartberg - unter Obmann ALLMER - war mit Fahne, der OV Grafendorf mit Fahne, das FJgB 9 aus Graz, stellten unter dem Kommando von BzKdtStv AHRER die zivile Ehrenformation.

In seiner kurzen Rede dankte der Botschafter Russlands, Sergej NETSCHAJEW dem ÖSK für die vorbildliche Pflege der Gräber der gefallenen russischen Soldaten und auch den angetretenen Kameraden für ihre Teilnahme an diesem Beisetzungsakt der von einem Russisch-Orthodoxen Geistlichen vorgenommen wurde.


„Blick in das Friedhofsgelände“


Der Russisch-Orthodoxe Geistliche bei der Zeremonie“



„Am Denkmal wurden die Kränze niedergelegt.
von links: Republik Kasachstan; Ukrainische Botschaft; 
LH Franz VOVES; Russische Föderation und Österreichisches Schwarzes Kreuz.“

 

„Ein Foto zum Abschied: Russischer Militärattaché, Botschafter Russlands Sergej NETSCHAJEW, BzKdtStv. Peter AHRER, StdtV Obm. Anton ALLMER und der LGF des steirischen Schwarzen Kreuzes, Obst i.R. Dieter ALLESCH.“

Bericht und Foto: BO Josef ZINGL

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Auf den Pfaden der Soldaten!

 

 Assistenz bei einer Gedenkveranstaltung - Trekking auf dem Monte Grappa !

Am Samstag, dem 11. Juli 2015 veranstaltete die italienische Association „Musei All Àperto" 1915/18 unter Präsident Cavalliere Alberto Casamiglia , Collonello Gianni Bellò und Maresciallo Diego D` Agustino die erste Trekkingveranstaltung entlang der italienischen Verteidigungslinie des 1. Weltkrieges auf dem Monte Grappa die unter dem Motto „Auf den Wegen der Solldaten“ stattfand. Die von den teilnehmenden Läufern  zurückzulegenden anspruchsvollen Wegstrecken betrugen 8 bzw. 16 km.

Die Pfade mussten  zur Sicherheit von größeren Steinen und Ästen gesäubert, und während des Bewerbes Streckenposten aufgestellt werden.

Das Arbeitskommando des ÖSK Steiermark, dem Kameraden des ÖKB-Stadt- Verbandes Weiz, der Ortsverbände Hausmannstätten und Piber- Bärnbach angehörten, unterstützten die italienischen Freunde bei den Vorbereitungen, der Durchführung, wie auch danach, Unter Vzlt. Franz Hofer säuberten und renovierten die Kameraden entlang des Lehrpfades italienische Laufgräben und Stellungen aus dem 1. Weltkrieg.

Ein von den italienischen Freunden gesponserter Gasthausbesuch in den Bergen bei italienischer Volksmusik und italienischen Speisen, sowie gesellige Abende im Freien beim Arbeitstützpunkt Andreon festigten das Band unserer Freundschaft.

Die Nachtruhe in den Steinhäusern des Arbeitsstützpunktes wurde allerdings durch den Lärm nachtaktiver Siebenschläfer unterbrochen, denen das unsachgemäß gelagerte Obst ebenso gut schmeckte, wie es uns geschmeckt hätte.

Wie schon bei früheren Arbeitseinsätzen in der Provinz Veneto, legten die steirischen Kameraden zusammen mit den italienischen Freunden auf dem Soldatenfriedhof in Cittadella ein Blumenarrangement in den Farben Rot-Weiß-Grün nieder.

Wieder zu Hause, bekamen die steirischen Kameraden Mails mit folgendem Inhalt:

(Übersetzung)
Sehr geehrte Mitarbeiter !

 Wir möchten unseren Dank an alle, die durch ihren freiwilligen Arbeitseinsatz zum Erfolg des 1. Gedenk-Trekkings „Auf den Pfaden der Soldaten des 1. Weltkrieges - 1915-2015“ zum Ausdruck bringen. Die zahlreiche Teilnahme und die Zufriedenheit der Läufer und Trekking-Teilnehmer sind eine Anerkennung für jeden von Euch.

 Bassano del Grappa, 16. luglio  2015

 Mit freudlichen Grüßen

Alberto Calsamiglia, Präsident

Collonello Gianni Belló schrieb:

Liebe Freunde des ÖSK und ÖKB Steiermark ! Ich schließe mich den Worten unseres Präsidenten herzlich an und bin überzeugt, dass wir gemeinsam eine schöne und produktive Zeit verbringen konnten.

Das Team













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Wiedereinweihung und
Gedenken Soldatenfriedhof Rettenegg

Am 9. Mai luden der ÖKB OV Rettenegg unter BO Vzepräs. August Kargl und Bürgermeister Johann Ziegerhofer zu einer großen Gedenkveranstaltung ein.

Anlass waren die Wiedereinweihung des Soldatenfriedhofes Rettenegg nach einer Generalsanierung und das Gedenken an das Kriegsende vor 70 Jahren.

Eine große Zahl an Ehren- und Festgästen, darunter 22 Fahnengruppen, waren der Einladung gefolgt und haben die sehr würdig gestaltete Zeremonie durch ihre Anwesenheit aufgewertet.

Die Wiedereinsegnung des Soldatenfriedhofes nahm Generalvikar Msgr Anton Schneidhofer vor, die Gedenkansprache hielt LGF Obst i.R. Dieter Allesch.

Die äußerst gelungene Renovierung des Soldatenfriedhofes wurde von vielen gelobt und auch in Grußworten zum Ausdruck gebracht.

Dem umfangreichen, zeitaufwändigen ehrenamtlichen Arbeitseinsatz des Obmannes und der Kameraden des ÖKB OV Rettenegg ist es zu verdanken, dass die Renovierungskosten für das ÖSK relativ niedrig ausgefallen sind.

Nach dieser Generalsanierung zählt der Soldatenfriedhof Rettenengg sicher zu den schönsten Kriegsgräberanlagen in der Steiermark und ist ein besonders eindrucksvolles „Mahnmal gegen das Vergessen“.




















































Fotos: BO Josef ZINGL St. Jakob i.W.

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FAHNENSEGNUNG vom Traditionsverband k.u.k. FJgB 9

Am 23.Juni 2015 fand in der Soldatenkirche in der Belgier-Kaserne in Graz die Segnung der zweiten Traditionsfahne des k.u.k. FJgB9 unter vielen Ehrengäste und zahlreicher Kameraden und Kameradinnen aus dem Österreichischen Bundesheer, dem Österreichischen Kameradschaftsbund und weiterer Traditionsvereine statt.

Link zum k.u.k. FJgB 9   http://www.okb.at/st/ld-unm-kuk-feldjaegerbataillon-9-fjgb9



 





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Melettagedenken 5.6.2015 Soldatenfriedhof Lang

Meletta-Gedenken 2015

Strahlender Sonnenschein begleitete das Meletta-Gedenken am

5. Juni 2015 in Graz in der Garnisonskirche und am Soldatenfriedhof Lang. Dabei wird alljährlich der heroischen Einnahme des Monte Meletta-Fior im Gebiet der Sette Comuni im Hochland bei Asiago am 7. Juni 1916 durch das k.u.k. bosnisch-herzegowinische Infanterieregiment Nr.2 gedacht. Dieses tapfere Regiment aus dem Ergänzungsbezirk Banja Luka war am Ende des 1. Weltkrieges das meistausgezeichnete der gesamten Alten Armee.

Eingeladen hatte die Landesgeschäftsstelle Steiermark gemeinsam mit der Österreichisch – Bosnisch & Herzegowinischen Gesellschaft, dem Österreichischen Kameradschaftsbund und der Gemeinde Lang.

 Obst i.R. Wolfgang Wildberger


Ausführlicher Bericht in der nächsten Ausgabe der ÖSK Zeitung































































































































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